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Reinigung von Schuhbürsten

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In den Kommentaren fragte uns ein Leser wie wir unsere Schuhbürsten reinigen. Damit dies nicht nur in den Kommentaren steht, haben wir gleich ein paar Bilder dazu gemacht und für alle Leser etwas ausführlicher beschrieben. Wir laden sie diesmal nicht zur Schuhpflege ein, sondern zur Reinigung der Schuhbürsten.

Glanzbürsten oder Polierbürsten aus Rosshaar müssen nur sehr selten gereinigt werden. Voraussetzung ist natürlich man nimmt nicht zu viel Schuhcreme.

Wir könne es daher gar nicht oft genug sagen, nehmen sie immer nur ganz wenig Schuhcreme. Viel Schuhcreme hilft nicht viel und erschwert die Glanzpolitur der Schuhe nur unnötig. Ein paar wenige Ausnahmen für viel Schuhcreme gibt es natürlich. Wir haben in dem einen und anderen Praxistest immer dann viele Schuhcreme eingesetzt, wenn es darum ging, das Finish der Schuhe neu aufzubauen oder mit anderen Farbtönen zu spielen.


Glanzbürsten aus Ziegenhaar oder Yakhaar müssen eigentlich nie gereinigt werden. Durch die erste Politur der Schuhe wurde bereits überschüssige Schuhcreme abgetragen und mit diesen Bürsten wird nur noch das letzte Finish gemacht bzw. die ganz feinen Streifen der Rosshaare im Glanz auspoliert.

Auf dem Bild sehen sie einige Bürsten aus unseren Praxistests. Links eine Yakhaarbürste von Burgol die bereits seit einigen Jahren im Einsatz ist. Das helle Yakhaar ist nur minimal verschmutzt. In der Mitte liegt eine Ziegenhaarbürste. Auch die Ziegenhaarbürste ist, trotz vieler Polierstunden, nur minimal verschmutzt. Die beiden Bürsten brauchen wir trotz vieler Einsätze nicht zu reinigen.

Die rechte Bürste ist aus hellem Rosshaar und stammt aus unserem letzten Praxistest "Loafer aus Straußenleder". Die Bürste war neu und nur bei diesem Praxistest im Einsatz. Wir hatten dort mit richtig viel Emulsionscreme gearbeitet. Die Rosshaare sind entsprechend hellbraun eingefärbt.

Die Auftragbürsten und Rahmenbürsten haben schon einige Einsätze hinter sich und sind deutlich mit eingetrockneter Schuhcreme verklebt.

Nun sehen die Bürsten ganz dramatisch, mit Schuhcreme, verschmiert aus. Doch dies ist alles nicht so schlimm. Wir haben dazu immer ein Stück ganz einfache Kernseife in unserem Regal liegen. Die Haare der Bürsten werden kurz in lauwarmes Wasser getaucht und dann Bürsten wir einfach über das Stück Kernseife. Es bildet sich dabei viel Schaum in den Bürstenhaaren und die Schuhcreme löst sich.


Dies geht sowohl mit den Glanzbürsten wie auch mit den Auftragbürsten recht einfach. Die Bürsten spülen wir dann unter fließendem lauwarmen Wasser aus. Durch die Waschprozedur stehen die Haare nicht mehr alle gerade und gleichmäßig auf dem Bürstenholz. Mit einem alten Kamm werden die Bürsten durchgekämmt. Dabei werden die Bürstenhaare wieder ausgerichtet und gleichzeitig einiges Wasser ausgekämmt.

So gewaschen und gekämmt lassen wir die Bürsten in Ruhe trocknen und fertig sind sie für den nächsten Praxistest.


Wir nehmen nun immer ein Stück Kernseife. Es funktioniert mit Sicherheit auch mit anderen Reinigungsmitteln, z. B. einem Shampoo, Geschirrspülmittel und Ähnlichem. Die Kernseife ist für uns einfach praktisch, da wir mit den Bürsten über die Kernseife streichen können.

Sie sollten die Bürste nicht komplett in Wasser einweichen. Das Bürstenholz kann durch das Wasser aufquellen und sich der Kleber an den Haarenden im Bürstenholz lösen. Die Folge wäre dann Haarausfall. Etwas Wasser schadet nicht, langes Einweichen sollte vermieden werden.



 
Kommentare (6)
6 Donnerstag, 19. Januar 2012 um 14:59
Die Welt der Schuhpflege
Hallo Vera,

ja und nein. Wenn die Bürsten direkt auf den Haaren stehen, dann können sich die feinen Haare etwas umbiegen und die Bürste verliert etwas an Form. Ideal wäre natürlich ein die Bürsten am Bürstenholz aufzuhängen. Wir trocknen die Bürsten nach dem Reinigen immer noch etwas mit einen Tuch ab. Die Haare sind zwar noch feucht, aber Wasser fließt keins mehr in das Bürstenholz. Wir hatten damit noch keine Probleme bei den Bürsten.

Grüße aus der Welt der Schuhpflege
5 Donnerstag, 19. Januar 2012 um 12:57
vera
ist es nicht besser, wenn man die bürsten falsch herum trocknen lässt? damit die Feuchtigkeit nicht ins holzstück fließt?

lg
4 Mittwoch, 28. Dezember 2011 um 17:52
Volker
Vielen lieben Dank für den Tipp! Ich habe es heute mit Kernseife probiert und bei den Polierbürsten ist es herausgegangen, weil sie höchstwahrscheinlich auch nicht so viel abbekommen hatten. Die Auftragebürsten sind fast sauber. Daher werde ich es auch nochmal mit Spülmittel probieren.
Viele Grüße
Volker
3 Mittwoch, 28. Dezember 2011 um 14:15
Die Welt der Schuhpflege
Hallo Volker,

in Schuhcreme sind auch Öle und Fette enthalten. Die Kernseife nehmen wir, weil man mit den Bürsten einfach darauf rumstreichen können. Bei Lederfett würden wir es mit Spülmittel probieren. Spülmittel löst Fett recht gut. Wichtig ist nur, dass das Bürstenholz nicht zu lange im Wasser bleibt bzw. das Wasser nicht aufsaugt, lieber nach dem Trocknen die Wäsche mit Spülmittel und warmen Wasser wiederholen.
Grüße aus der Welt der Schuhpflege
2 Dienstag, 27. Dezember 2011 um 21:23
Volker
Hallo,
ich hab den Fehler des Jahrtausends begangen: Ich habe Lederfett auf die Bürsten gebracht und jetzt sind die Bürsten komplett eingefettet! :( Damit sind sie natürlich für die feinen Lederschuhe völlig unbrauchbar...
Funktioniert Kernseife dafür auch?
Über Hilfe wäre ich unglaublich dankbar!
1 Dienstag, 26. Juli 2011 um 18:02
Jens Lorsbach
tolle Idee, hab´s ausprobiert funktioniert. Super Tipp, dank
lg.
Jens

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