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Rote Chelsea-Boots gerettet

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Rote Chelsea-BootsBeim ersten Anblick dieser Chelsae-Boots waren wir der Meinung, dass diese äußerst hochwertigen rahmengenähten Chelsea-Boots aus einer bekannten Manufaktur auf Mallorca eigentlich reif für die Tonne sind. Wir wollten die Boots aber nicht aufgeben und machten uns auf viel Arbeit gefasst.


Eigentlich reif fuer die Tonne



Zunächst müssen wir die Stiefeletten mit handwarmem Wasser vom gröbsten Schmutz befreien. Dazu benutzen wir eine handelsübliche Handwaschbürste.

Ein Bad fuer die Boots


Mit einer Bürste und nicht fettender Lederseife werden die vom Schmutz befreiten Boots gewaschen und daraufhin mit klarem, kalten Wasser abgespült.

Lederseife und Wasser


Anschließend sind die Boots mit reichlich Zeitungspapier auszustopfen, um sie schnellstmöglich trocknen zu können. Außerdem versuchen wir durch das Modellieren der Zeitungsmasse, den Schuhen wieder eine ansehnliche Form zurückzugeben. Nach ca. einer Stunde sollte das Zeitungspapier durch trockenes Papier ersetzt, um dann die Schuhe über Nacht trocknen zu lassen.

Hier hilft viel Zeitungspapier


Die getrockneten Stiefeletten cremen wir mit reichlich roter Palmenwachscreme gründlich und satt ein.

Ausnahmweise mal viel Schuhcreme


Zum Eincremen des Schaftes bietet sich eine Tiegelbürste und für Sohlenrand sowie Sohlenschaftwinkel eine Rahmenauftragsbürste an.

Tiegelbuerste und Rahmenbuerste


Mithilfe eines Mikrofasertuchs wird reichlich aufgretragene rote Schuhcreme gleimäßig verteilt und die Wachsschicht geglättet.

Der Arbeitsschritt macht viel Arbeit


Im nächsten Schritt sind Schuhspanner (auf der Abbildung aus unlackiertem Buchenholz) einzulegen. Danach werden die Schuhe einige Stunden zum Härten und Einziehen der in der Schuhcreme enthaltenen pflegenden Wachse und Öle beiseite gestellt.

Mit leichter Drehung sitzt der Schuhspanner perfekt


Um dem Paar den letzten Schliff zu geben, kommt die bewährte Zweibürsten-Methode zum Einsatz: Zunächst nimmt man mittels einer groben Roßhaarbürste (22 mm sichtbare Länge) die letzten überschüssigen Cremereste vom Leder. Im Anschluss sorgt eine Feinpolierbürste aus Yak- oder Ziegenhaar für eine finale Hochglanzpolitur.

Selbst wir sind am Staunen


Wie man sieht, hat sich die aufwendige Arbeit gelohnt, um dieses glänzende Ergebnis zu erreichen.


Alle Pflegemittel und Schuhzubehör aus dem Praxistest erhalten sie bei uns im Shop:

Leder- und Sattelseife

Burgol Palmenwachsschuhcreme

Tiegelbürste und Rahmenbürste

Schraub-Schuhspanner aus Buche

 
Kommentare (1)
1 Mittwoch, 13. Oktober 2010 um 18:39
admin

ich möchte mich outen:
ich bin die "dame", die die besagten roten boots auf dem gewissen hat.
vor ca. acht jahren kaufte ich mir auf mallorca in einem wunderbaren schuhladen die besagten noch wunderbareren schuhe.
stolz wie oskar lief ich damit auf die düsseldorfer kirmes um wenig später nicht mehr ganz so stolz festzustellen, dass es mir in kürzester zeit gelungen war, die neuen schuhe zu ruinieren.
ich weiss noch, dass ich mit roter schuhcreme versuchen wollte, das schlimmste zu beheben und dann doch in der versuchung endete, die armen dinger einfach zu lackieren.
in den nächsten jahren bin ich vier mal umgezogen und trennte mich konsequent von vielen dingen... ebenso konsequent schleppte ich meine armen schühchen mit mir mit, ohne sie jemals noch einmal getragen zu haben.
heute weiss ich, dass ich auf ein wunder gewartet habe!
dieses wunder erschien mir in form des herrn franc apel, der sich unermüdlich der schuhpflege verschrieben hat.
mit sehr viel fachwissen und ausdauer nahm er sich meiner geschundenen freunde an und hauchte ihnen neues leben ein.
beschämt möchte ich mich auf diesem wege bedanken,auch bei herrn rainer ersfeld, der, wie mir berichtet wurde zwar kopfschüttelnd, aber doch beherzt mit hand anlegte.
heute stolziere ich stolz wie oskar mit meinen wiederbelebten schuhen in der wohnung herum, aus angst, sie wieder zu ruinieren.
und dass, obwohl mir die mitarbeiter von "the good things" versichert haben. dass ich getrost damit schwimmend den rhein überqueren könnte, bei all der pflege, die ihnen angediehen wurde.
in diesem sinne, vielen, vielen dank,
ihre andrea ruhnke

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