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Schuhpflege eines Spectators

Schuhpflege eines Spectators 5.0 out of 5 based on 2 votes.
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Spectator von Tricker´sDiesmal haben wir einen sehr außergewöhnlichen Schuh von einem der ältesten Schuhhersteller aus England, einen Spectator der Firma Tricker´s aus der StJames Kollektion. Das besondere an diesem Schuh ist, dass die hellere Farbe nicht aus Leder besteht, sondern aus einem textilen Gewebe. Nun gilt es diese ausgesprochen schöne Kombination eines rahmengenähten Sommerschuhs zu pflegen ohne das Gewebe mit Schuhcreme zu verschmutzen.

 

Spectator vor der Pflege

Für das Leder war die Wahl recht einfach, eine Dose Burgol Palmenwachsschuhcreme in hellbraun, ein große Glanzbürste mit Rosshaar und eine Burgol Feinpolierbürste mit Ziegenhaar.Die erste Überlegung war das Gewebe mit einem Schaum zu reinigen und anschließend zu imprägnieren. Das Gewebe hatte aber noch keinen einzigen Schmutzfleck, so beschränken wir uns darauf das Gewebe vor kommenden Schmutz und Staub zu schützen.

Pflegemittel und Bürsten

Die Reihenfolge war auch klar, erst das Gewebe und dann das Leder. Sollte uns bei der Pflege des Leders ein Fehler passieren, so hätten wir es einfacher die Schuhcreme wieder von dem Gewebe zu bekommen. Weiterhin sollte natürlich kein Imprägnierspray auf das Leder kommen. Das Leder musste also ähnlich wie bei einer Autolakierung abgeklebt werden. Bei Kreppband befüchteten wir das Klebereste an dem Leder haften blieben. So kamen wir auf die Idee eine kleinen Block Haftnotizen zu nehmen, deren Blätter überall Rückstandslos wieder zu entfernen sind.

Haftnotizen für die Schuhpflege

Damit beim Sprühen des Imprägniersprays kein feiner Nebel entsteht der mit auf das Leder kommt, nahmen wir eine Dose Salamander Impact. Das Imprägnierspray hat einen Pumpmechanismus welches das Imprägnierspray ausreichend zerstäubt ohnen dabei einen großen feinen Nebel zu erzeugen.

Nun haben wir Stück für Stück das Leder mit den Haftnotizen abgeklebt und das Gewebe imprägniert. Nach einer halben Stunden Trockenzeit kam das Leder an die Reihe.

Eine Auftragbürste war hier für die Schuhcreme vollkommen ungeeignet. Ein sehr feines Basselburg Schuhputztuch wurde nur um den Spitze des Zeigefinger gewickelt und dann sehr behutsam, besonders an den Übergängen zwischen Leder und Gewebe, aufgetragen.

Die restliche Pflege ist nun Standard. Zuerst das Leder mit der Glanzbürste auspoliert und anschließend für etwas mehr Glanz den letzen Schliff mit einer Burgol Ziegenhaarbürste poliert. Bei dem Auspolieren war darauf zu achten, dass die Bürstenhaare nur das Leder polieren und nicht über das Leder hinaus das Gewebe erwischen.

Nach der Schuhpflege

Das Ergebnis war perfekt und es hat sich gezeigt, dass neben den richten Pflegmitteln und Utensilien es notwendig ist sich ein paar Gedanken über die Vorgehensweise zu machen.

Alle Pflegemittel für den Spectator und Schuhpflege-Bürsten erhalten sie auf unseren Seiten "the good things"

 

Nachfolgend noch ein paar weitere Bilder von diesemnfaszinierenden Schuhen höchster Qualität. Zur Vergrößerung einfach Bild anklicken.

 

 
Kommentare (1)
1 Freitag, 12. November 2010 um 16:27
Rainer Ersfeld
Streng genommen ist dies, wie die Engländer sagen ein“ correspondent shoe“. Vom Ursprung her ist ein Spectator immer schwarz/weiß, weil in den 20er u. 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts er von den Jazzmusikern ausgehend die Welt eroberte und verbreitet wurde. Denn die Farben stehen stellvertretend für die Hautfarben Weiß u. Schwarz, der Menschenrassen, die beim Schuh, wie in der Jazzmusik, friedlich vereint zusammenarbeiten

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